AUENERHALTUNG bei Gusswerk

Salza Gusswerk

Salza Bereich Gusswerk

 

Zeitgemäßer ökologischer Hochwasserschutz 

 

Die Auen sind die letzten Relikte vergangener Zeiten und zählen mir Ihrer pflanzlichen und tierischen Artenvielfalt zu komplexesten Natursystemen. Auenmotive fanden Verwendung für Paradiesdarstellungen, begnadete Landschaftsgärtner versuchten ihnen nahe zukommen. Sie sind der Inbegriff einer absoluten Landschaft. Mit ihrem im Lauf der Gezeiten ständig wechselnden Ausdruck, stellen sie die letzten wahren Ruheoasen dar. Sind Energiespender und Seelenbad für die Menschen. Aber auch Rast- und Kommunikationsplatz für und mit dem Wasser.

 

Mit ihrem hohen Speichereigenschaften durch den homosen schotterigen Bodenaufbau und der dynamischen Waldverhältnisse stellen sie nicht nur hervorragende Rückhalte- und Reinigungsräume fürs Wasser dar, sie sind gerade in Trockenperioden auch örtliche Klimastabilisatoren. Auenerhaltung ist somit ein elementarer Dienst an der Landschaft und Sicherung der Lebensqualität. 

 

Bei der Verwirklichung der Projekte Mariazellerklamm, Siegmundsberg, Bahnhof Gusswerk, und Gerstbreinboden an der Salza und Säge Kaml & Huber am Grünaubach wurden neue Wege zur Erhaltung der letzten Aubereiche im oberen Salzatal zu deren Erhaltung und Entwicklung beschritten. 

 

Mit den neuen bioenergetischen Flussbauweisen und den sozialen Bildungseinrichtungen (Sigmundsberg) werden Beispiele dargestellt, dass zeitgemäßer Hochwasserschutz und Ökologie sich ausgezeichnet ergänzen. Die dabei „angefallenen“ Kinderstuben und Rückzugsgebiete für Bachforelle und Äsche zeigen ihre steigende Wirksamkeit an der Bestandsdichte im Hauptgewässer. Diese Erscheinungen werden durch begleitende wasserqualitätssteigernde Maßnahmen im Flusssystem noch verstärkt und das Nuturenergiepotential vom Gewässer aus, im Talraum angehoben. 

 

Neueste Messmethoden eines spezialisierten Schweizer Unternehmens bestätigen die erzielten energetischen Natureffekte mit Schwingungsprofilen sehr eindrucksvoll.

 

Internationale Besuche im Mariazellerland waren im abgelaufenen Jahr die Begleiterscheinungen von fachspezifischen Veröffentlichungen in vorwiegend ausländischen Medien. So wurde der vom ZDF und ARTE auch im Mariazellerland gedrehte Beitrag „DIE WASSERMEISTER“ beim europäischen Umweltfilmwettbewerb in Rom ausgezeichnet. 

 

Das solche Erfolge nicht die Möglichkeiten einzelner sein können sondern nur das Gemeinsame von allen Betroffenen darstellen kann, soll nur Auftrag für alle sein, die an der Erhaltung unserer Heimat und in Erfurcht vor der Natur ihre Leistungen einbringen wollen.

 

Ihre Familie Pijawetz